Alle Informationen zur Klasse A1 bei der Fahrschule Moosmann
Voraussetzungen & Unterlagen
Die Ausbildung zur Klasse A1 kannst du ab dem vollendeten 16. Lebensjahr beginnen. Du benötigst ein biometrisches Passbild, einen Sehtest (nicht älter als 2 Jahre) und eine Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Kurs. Frühester Prüfungstermin: 3 Monate vor deinem 16. Geburtstag (theoretisch), 1 Monat vorher praktisch.
Was du fahren darfst
Mit dem A1-Führerschein darfst du Krafträder mit maximal 125 cm³ Hubraum und bis zu 11 kW Leistung fahren – auch mit Beiwagen. Außerdem sind dreirädrige Kraftfahrzeuge mit bis zu 15 kW eingeschlossen. Die Klasse AM (also Mopeds bis 45 km/h) ist automatisch mit dabei.
Theorieunterricht & Prüfung
Die theoretische Ausbildung umfasst 12 Doppelstunden Grundstoff und 4 Doppelstunden Zusatzstoff. In der Theorieprüfung erwarten dich 30 Fragen – erlaubt sind maximal 10 Fehlerpunkte. Zwei Fünferfragen führen allerdings auch bei genau 10 Fehlerpunkten zum Nichtbestehen.
Praxisunterricht & Sonderfahrten
In deiner praktischen Ausbildung lernst du den sicheren Umgang mit dem Motorrad. Danach folgen die gesetzlich vorgeschriebenen Sonderfahrten: 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Nachtfahrten. Die genaue Zahl der Übungsfahrten richtet sich individuell nach deinem Lernfortschritt.
Praktische Prüfung
Die Prüfung dauert rund 45 Minuten und besteht aus einem Einführungsgespräch, sechs Grundfahraufgaben, einer Prüfungsfahrt und einem Abschlussgespräch. Frühestens möglich ist sie 1 Monat vor deinem 16. Geburtstag – vorausgesetzt, du hast die Theorie bereits bestanden.
Gültigkeit
Deine Fahrerlaubnis der Klasse A1 ist unbefristet gültig. Der Führerschein selbst muss alle 15 Jahre erneuert werden, wofür lediglich ein aktuelles biometrisches Lichtbild notwendig ist. Weitere Prüfungen sind zur Verlängerung nicht erforderlich.
Deine Vorteile mit A1 – auch fürs Auto
Mit Klasse A1 startest du viele Schritte früher: Deine Probezeit beginnt schon jetzt – und läuft beim späteren Autoführerschein weiter. Du hast dann weniger Theorieunterricht und eine einfachere Prüfung bei Klasse B. Außerdem sparst du später bei der Versicherung, wirst nicht mehr als Fahranfänger eingestuft und hast im Straßenverkehr deutlich mehr Sicherheit als mit 45 km/h-Rollern.